Ein Trainee durchläuft im Betrieb mehrere Stationen. Ist das besser, als direkt einzusteigen?

1. Du kannst dich ausprobieren:
Bei vielen Programmen kannst du entscheiden,
in welchem Bereich du nach dem Traineeship arbeiten möchtest. Weil du mehrere Abteilungen
kennenlernst, weißt du auch, in welche du am besten passt. Wo sonst kannst du unter
realistischen Bedingungen testen, welche Arbeit dir liegt, und schon mal künftige Kollegen
kennenlernen?

2. Du bist nicht allein:
Neben deinem Chef in der jeweiligen Abteilung sind
weitere Mitarbeiter für dich zuständig. Zum Beispiel dein Mentor, die Mitarbeiter in der
Personalabteilung, die das Traineeprogramm betreuen, oder auch die Dozenten in den
Fortbildungen, auf die du als Trainee geschickt wirst.

3. Du baust dir ein Netzwerk auf:
Weil du regelmäßig die Abteilung
wechselst, sammelst du schnell viele Kontakte. In den Fortbildungen und bei
Traineestammtischen lernst du außerdem noch andere Trainees kennen. Das nutzt später deiner
Arbeit und deiner Karriere.

4. Man traut dir etwas zu:
Viele Unternehmen sehen in ihren Trainees den
potenziellen Führungsnachwuchs. Du hast also gute Chancen, dass du in entsprechende
Nachwuchsprogramme aufgenommen wirst und dich beweisen kannst.

5. Das Unternehmen investiert in dich:
Trainees verdienen nicht
grundsätzlich weniger als Direkteinsteiger. Und selbst wenn, profitierst du auf andere Weise.
Zum Beispiel durch die Fortbildungen und persönlichen Coachings, die das Unternehmen dir
bietet.

1. Du machst endlich ernst:
Während des Studiums konntest du höchstens durch
Praktika oder Nebenjobs Berufserfahrung sammeln. Als Direkteinsteiger musst du in die
Arbeitswelt nicht mehr nur hineinschnuppern, sondern kannst dich gleich tief in ein Thema
einarbeiten und schnell Verantwortung übernehmen.

2. Du bist ein Kollege:
Anders als die Trainees auf der Durchreise wirst du
in deiner Abteilung als vollwertiger Kollege wahrgenommen. Für deinen Chef lohnt es sich, dir
Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken, schließlich profitiert davon die ganze Abteilung.

3. Du wirst Experte:
Du kannst bereits jetzt damit beginnen, dich in einem
Themengebiet zu profilieren. Trainees müssen damit warten, bis sie eine dauerhafte Position
bekommen. Also in der Regel ein bis zwei Jahre, denn so lange dauern viele
Traineeprogramme.

4. Du bekommst Unterstützung:
Mentoren gibt es oft auch für
Direkteinsteiger, und manche Unternehmen haben sogar eigene Einsteigerprogramme, die den Neuen
beim Start helfen.

5. Der Chef kennt dich:
Oft ist für die Karriere entscheidend, dass dich
dein Chef den richtigen Leuten empfiehlt. Als Direkteinsteiger hast du mehr Zeit, deine
Vorgesetzten und die Kollegen von dir zu überzeugen.

6. Du bekommst Gehalt:
Direkteinsteiger verdienen teils etwas mehr als
Trainees. Schätzungen liegen bei fünf bis fünfzehn Prozent.

Manche Traineeships verdienen den Namen nicht. Woran du ein seriöses Programm erkennst, steht hier.

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