Auf der CES in Las Vegas stellen die Hersteller jedes Jahr ihre neuen Produkte vor. Hier fassen wir die wichtigsten Gadgets und News der CES 2018 zusammen. Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert und um neue Geräte ergänzt.

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Auf der CES in Las Vegas stellen die Hersteller jedes Jahr ihre neuen Produkte vor. Hier fassen wir die wichtigsten Gadgets und News der CES 2018 zusammen. Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert und um neue Geräte ergänzt.

HTC stellt neue VR-Brille vor

2017 ist beim Thema Virtual Reality (VR) nicht viel passiert. Keiner der großen drei Hersteller (HTC, Oculus, Sony) hat neue Hardware veröffentlicht. Das wird sich in diesem Jahr ändern: HTCs VR-Brille bekommt ein Update: Die neue Vive Pro wird eine 78 Prozent höhere Auflösung als das Vorgängermodell haben. Damit soll sich laut The Verge vor allem die Lesbarkeit von Texten verbessern. Bisher war Schrift in VR stets verschwommen – egal ob bei der Oculus Rift, HTC Vive oder PlayStation VR.

Die Vive Pro soll außerdem einen integrierten Kopfhörer bekommen. Dazu kommen zwei Mikrofone für aktives Noise Cancelling und zwei Tracking-Kameras an der Vorderseite. Neben der Vive Pro stellte HTC auch einen Wireless-Adapter vor. Mit dem kann die neue Brille und ihr Vorgängergerät kabellos genutzt werden. Die Vive Pro soll im ersten Quartal 2018 erscheinen.

Google hat jetzt auch einen Echo Show

Das Lenovo Smart Display

Google besitzt den besseren Sprachassistenten, kann es aber bei der Hardware nicht mit Konkurrent Amazon aufnehmen. So brachte Amazon auch als erstes Unternehmen einen smarten Lautsprecher mit Monitor auf den Markt, den Echo Show. Auf der CES 2018 hat Google jetzt zusammen mit Lenovo und JBL zwei ähnliche Gerät vorgestellt: das Lenovo Smart Display und das JBL Link View. Das sind kleine, stationäre Bildschirme in Tablet-Größe, die die wichtigsten Funktionen des Assistenten aufwerten: Neu sind Videoanrufe über Google Duo, Navigation per Google Maps und das Zeigen von Fotos aus der Cloud. Laut The Verge ist das Gerät vor allem für die Küche gedacht. Ein interessanter Punkt: Beide Displays von Google unterstützen YouTube. Ein Feature, das der Echo Show nicht mehr besitzt, seit Google es im Dezember für Amazon-Geräte deaktiviert hat. Der YouTube-Support könnte jetzt der entscheidende Faktor sein, warum Kunden ein Smart Display oder einen Link View statt den Echo Show kaufen.

Sony bringt Smartphone mit Doppel-Selfie-Kamera

Das neue Mittelklasse-Smartphone von Sony setzt wie sein Vorgänger auf die Kamera, beziehungsweise zwei Kameras. Das Xperia XA2 Ultra hat eine Weitwinkellinse und eine Super-Weitwinkellinse, damit Selfies mit vielen Beteiligten auch ohne Selfiestick aufgenommen werden können. Mit der Hauptkamera können zusätzlich Fotos in 4K und Videos in Slow Motion mit 120 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Das Telefon wird 450 Euro kosten und soll im Februar in den Farben Silber, Schwarz, Blau und Pink auf den Markt kommen.

Lenovo und Google stellen neue VR-Brille vor

Wer bisher Spiele von Googles neuer VR-Plattform erleben wollte, brauchte dafür nicht nur das offizielle Daydream-Headset, sondern auch ein kompatibles Highend-Smartphone. Das soll sich jetzt mit der Lenovo Mirage Solo ändern. Die VR-Brille soll laut Google ein Positions-Tracking bieten, wie es bisher nur bei VR-Brillen an PCs vorhanden ist. Nutzer sollen sich im Raum bewegen können, ähnlich wie etwa bei der HTC Vive oder Oculus Rift. Neben dem Headset hat Lenovo die VR180 angekündigt: Eine Kamera, die 180-Grad-Fotos für VR-Brillen aufnimmt.

Samsungs zeigt einen 146-Zoll-Fernseher

Der neuste Fernseher von Samsung ist einfach riesig: Mit 146 Zoll Bildschirmdiagonale – also 3,7 Metern – nimmt er eine ganze Wand ein. Daher auch sein Name: The Wall. Der Mega-Fernseher nutzt eine Technologie namens MicroLED bei der jeder Bildpunkt einzeln beleuchtet wird. The Wall hat also ähnlich wie OLED-Bildschirme kein Rücklicht. Was bedeutet, dass vor allem schwarze Pixel besonders dunkel sind. Ziel für zukünftige Riesen-Fernseher im Stil von The Wall sei, dass sie individuell an die Wohnungen der Käufers angepasst werden, sagt Samsung laut The Verge.

Eine Augmented-Reality-NERF-Gun

Die Firma Merge VR hat ein Augmented-Reality-Spielzeug vorgestellt, das stark an eine NERF-Gun erinnert. Auf den Lauf des Merge 6DoF Blasters wird ein iPhone gesteckt, durch dessen Display ein Spieler dann die Umgebung betrachtet. Mithilfe von Apples ARKit werden dann Gegner in die Umgebung gesetzt, die nicht einfach nur über das Kamerabild gelegt werden, sondern so aussehen, als stünden sie tatsächlich im Raum. Im Spiel soll es möglich sein, um digitale Figuren herumzulaufen und sich hinter virtuellen Mauern zu verstecken, schreibt USA Today.

Das erste Smartphone mit Fingerabdrucksensor auf dem Display

Vivo hat auf der CES eine Smartphone vorgestellt, bei dem der Fingerabdrucksensor direkt ins Display integriert ist. Bisher mussten viele neue Smartphone-Modelle den Sensor auf die Rückseite verlegen, damit die Bildschirmränder kleiner werden konnten. Dieser Trend könnte jetzt rückläufig werden. Laut The Verge soll der Display-Sensor ähnlich gut funktionieren wie die bisherigen Fingerabdruckscanner – nur etwas langsamer.

In Razers neues Notebook wird ein Smartphone gesteckt

Im Dezember vergangenen Jahres stellte Razer sein erstes Gaming-Smartphone vor. Auf der CES kann das Razer Phone jetzt in einen 13-Zoll-Laptop gesteckt werden, um dort zum Prozessor zu werden. Auf dem Laptop namens Project Linda läuft Android und er erweitert die Leistung des Smartphones um 8 Gigabyte RAM. Das Telefon soll gleichzeitig als Trackpad und zweiter Minimonitor dienen.

Toyota baut ein selbstfahrendes E-Shuttle

Auf der CES hat Toyota einen autonomen Minibus vorgestellt. Der Shuttle kann je nach Bedarf fünf bis sieben Meter lang werden und soll laut WIRED US auch als mobiles Büro, Hotelzimmer oder Arztpraxis eingesetzt werden können. Mehr dazu hier.

Drei neue Lenovo-Thinkpad-Geräte

Die Thinkpad-Reihe von Lenovo bekommt Zuwachs. Insgesamt drei neue Varianten wird es 2018 geben, schreibt heise online: das Notebook X1 Carbon und die beiden Hybridgeräte X1 Tablet sowie X1 Yoga. Auf allen drei Geräten läuft Windows 10, mit der Thinkpad-typischen Dockingstation wird jedoch nur der X1 Carbon kompatibel sein. Während der Vorgänger des X1 Tablets noch einen ansteckbaren Mini-Beamer besaß, fallen solche Spielereien nun weg. Der Computer wird damit zum typischen Hybridgerät aus Laptop und Tablet mit ansteckbarer Tastatur. Das Lenovo Yoga kommt hingegen mit dem üblichen 360-Grad-Scharnier, mit dem die Tastatur auf die Rückseite geklappt werden kann. Wer sich beim X1 Carbon oder dem X1 Yoga ein Bildschirm-Upgrade leistet, kann außerdem Videos in Dolby Vision HDR schauen. Auf beiden Computern ist Amazons Sprachassistent Alexa installiert.

Valeo stellt E-Auto für 7500 Euro vor

Der französische Autobauer Valeo hat auf der CES einen neuen Prototyp gezeigt. Das Besondere daran: Das Auto soll nur 7500 Euro kosten. Überraschend günstig für ein E-Auto. Der Wagen von Valeo soll eine Reichweite von 100 Kilometern besitzen und bis zu 100 Kilometer pro Stunde fahren. Wie Golem berichtet, sei er für kurze Strecken in der Stadt gedacht.

Die Bluetooth-Speaker von Creative bekommen ein Alexa-Update

Bei den zwei neuen Lautsprechern von Creative hat sich im Vergleich zu den Vorgängergeräten wenig verändert: Der Muvo und der Halo bekamen auf der CES den Beinamen Genie und können jetzt auch mit Amazons Sprachassistent Alexa gesteuert werden.

Beoing stellt Prototyp für Riesendrohne vor

Mit acht Rotoren kann der auf der CES vorgestellte Drohnen-Prototyp von Boeing knapp 220 Kilo transportieren. Er soll im ersten Schritt Waren transportieren. Boeing plant jedoch, die Technologie auch für fliegende Taxis einzusetzen. Wie realistisch diese Ambitionen tatsächlich sind, bleibt unklar: Boeing wollte nicht verraten, wie lange die Drohne mit ihrem Akku tatsächlich in der Luft bleiben kann. Mehr dazu hier.

Eine 8K Virtual-Reality-Brille

Im September 2017 ließ sich das chinesische Startup Pimax seine 8K VR-Brille über Kickstarter finanzieren und nahm dabei über 3,5 Millionen Euro ein. Auf der CES haben sie jetzt ihren aktuellen Prototyp gezeigt. Mit der 8K-Auflösung und einem größeren Bildschirm soll vor allem ein Problem von VR-Brillen gelöst werden: Die blinden Flecken am Rand des Sichtfeldes sollen verschwinden. Mit dem 8K-Headset können Nutzer dann auch ohne den Kopf zu drehen, etwas aus dem Augenwinkel betrachten.

Yuneec zeigt drei neue Drohnen

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